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Energie

Energieeffizienz in Gewerbe und Unternehmen

Energieeffizienz und Klimschutz werden in Ihrer Firma zunehmend zum Erfolgsfaktor, an dem sich die Zukunft entscheidet. Denn steigende Energiepreise und Imageverluste machen vielen Unternehmen bereits heute schon zu schaffen. Dabei gibt es bereits viele Initiativen, Förderprogramme und Unterstützung, damit Unternehen schlummernde Energiesparpotentialle entlarven und durch Nutzung Erneuerbarer Energien sich nachhaltig auf die Herausforderung von knappen Energierohstoffen und Klimawandel einstellen. Beispielhaft ist die junge Mittelstandsinitiative "Energiewende und Klimaschutz" zu nennen, die viele hilfreiche Materialien und Fortbildungsangebote bereithält. Mittelstandsinitiative Klimaschutz

Außerdem werden seit 2016 in Oberbayern Bayerische Energieeffizienz-Netzwerke eingerichtet. Mehr Informationen unter  www.been-i.de

Eine Ideensammlung zur Sensibilisierung von Betrieben für die Vermeidung von Einweg-Bechern finden Sie hier: Leitfaden Einwegbecher in Betrieben vermeiden [PDF: 400 KB]

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Ökoprofit – ein Effizienz-Netzwerk

ÖKOPROFIT versöhnt Ökonomie und Ökologie

Bereits seit einigen Jahren führt der Landkreis Starnberg mit ÖKOPROFIT (ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte UmweltTechnik) ein Projekt durch, das Ökologie und Ökonomie gleichermaßen vereint. Betriebe oder Einrichtungen aller Branchen haben dabei die Chance, mit kompetenter externer Unterstützung konkrete Einsparungen z. B. in den Bereichen Energie, Wasser und Abfall zu erzielen, Arbeitsschutz und Sicherheit im Betrieb zu verbessern und die erzielten Erfolge öffentlichkeitswirksam herauszustellen.

Eine besondere Variante ist das Beratungsprogramm ÖKOPROFIT Energie, das im Juli 2015 im Landkreis Starnberg mit sechs Betrieben gestartet ist. Diese Variane konzentriert sich speziell auf die Identifikation und Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen und war deshalb besonders gefragt, weil damit Betriebe weitgehend ihrer Verpflichtung bis 5.1.20215 ein Energieaudita nachzuweisen, nachkommen können.

Denn: Ökoprofit-Energie erfüllt alle Anforderungen zur Durchführung eines Energieaudits, das durch die Novellierung des Energiedienstleistungsgesetz am 22.4.2015 für Nicht-KMU-Betriebe verpflichtend geworden ist. Übrigens: Bereits im Februar 2016 wurden Betriebe im Landkreis von der BAFA angemahnt, den vorgeschriebenen Audit-Bericht vorzulegen, und gleich mit einem Bußgeld bedroht.

Im Frühjahr 2017 soll es deshalb einen neue Ökoprofit-Runde mit Schwerpunkt Energie geben, womit Sie die wesentlichen Anforderungen desr EDL-G erfüllen können. Informationen und Anmeldung an umweltberatung@lra-starnberg.de 

Fördermöglichkeiten für Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU)

Die KfW hat einen "Produktfinder" eingerichtet, damit Sie das für Ihr Unternehmen passende Förderangebot schneller finden: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-Umwelt/Produktfinder/

Förderung von Energieberatungen im Mittelstand  - neue Richtlinien seit 01.01.2015 Bafa-Energieberatung Mittelstand

Förderung der Optimierung von hocheffizienten Querschnittstechnologien im Mittelstand Bafa-Zuschüsse für hocheffiziente Querschnittstechnologien

Förderung der Einführung von Energiemanagementsystemen - neue Richtlinien seit 01.01.2017 Förderung von Energiemanagementsystemen

Neu: Pflicht für Energieaudits für Nicht-KMU-Betriebe

Am 22. April 2015 ist die novellierte Form des Energiedienstleistungs-Gesetzes (EDL-G) in Kraft getreten. Demnach sind alle Unternehmen, die nicht unter die KMU-Regelung fallen, nunmehr verpflichtet, bis ein Energieaudit nach EN 16247-1 durchzuführen.

Für Unternehmen, die zum Zwecke der Energieeffizienz ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem nach EMAS einführen, sieht die Gesetzänderung eine verlängerte Umsetzungspflicht bis 31. Dezember 2016 vor (Nachweis über den Beginn der Einführung).

Die ISO 14001 alleine reicht zur Erfüllung der Energieauditpflicht nicht aus. In der Praxis bedeutet das, dass Energieaudits für alle Nicht-KMU (d. h. größer 250 Mitarbeiter oder 50 Mio € Umsatz oder 43 Mio € Bilanzsumme) verpflichtend werden. Dazu gehören übrigens auch kommunale Unternehmen mit mehr als 25% kommunaler Beteiligung unabhängig von der Mitarbeiterzahl.

Zur Durchführung schreibt § 8 des novellierten Gesetzes sowohl Anforderungen an die Qualifizierung der damit beauftragten Person als auch Mindestinhalte vor:

  • Erfassung und Analyse der Energiedaten inklusive Objektbegehung
  • einer Prüfung des Energieverbrauchsprofils
  • einer Ermittlung der wichtigsten Verbesserungsmöglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz und deren detaillierte wirtschaftliche Bewertung

Die DIN EN 16247 ermöglicht die Bewertung des Ist-Zustands, leitet jedoch nicht automatisch einen energetischen Verbesserungsprozess ein. Das BAFA kontrolliert stichprobenartig die Umsetzung der Richtlinie, Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro geahndet werden.

Nach Zustimmung des Bundesrates am 6. März 2015 ist diese Novelle des Energiedienstleistungs-gesetzes am 22. Mai 2015 in Kraft getreten. Für die Ausführung und Überwachung ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig. Damit wird nun Artikel 8 der EU-Energieeffizienzrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Konkret geht es bei der Änderung des EDL-G um die Erfüllung der EU-Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz um 20% bis zum Jahr 2020. Lesen Sie mehr unter http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energie_audit/

Übrigens: wenn Sie glauben, Sie könnten das für Ihren Betrieb erforderliche Energie-Audit aussitzen, haben Sie sich getäuscht. Bereits im Februar 2016 wurden Betriebe im Landkreis von der BAFA angemahnt, den vorgeschriebenen Audit-Bericht vorzulegen, und gleich mit einem Bußgeld bedroht. Im Frühjahr 2016 soll es deshalb einen neue Ökoprofit-Runde mit Schwerpunkt Energie geben, womit Sie die wesentlichen Anforderungen desr EDL-G erfüllen können. Informationen und Anmeldung an umweltberatung@lra-starnberg.de

Neue Energie-Effizenz-Netzwerke in Bayern am Start

Bayerische Energieeffizienznetzwerke belegen Spitzenposition Seit dem Start der Initiative Energieeffizienznetzwerke von Staat und Wirtschaft wurden bereits 35 neue Netzwerke bei der Bundesstelle angemeldet, davon fünf in Bayern. Weitere EEN in Bayern sind am Start.Bayern stellt damit ein Siebtel der neuen Netzwerke und belegt die Spitzenposition unter den Bundesländern. Hierfür sorgt auch die von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner mit den bayerischen Kammern und Verbänden ins Leben gerufene bayerische Energieffizienznetzwerk-Initiative BEEN-i, welche derzeit eine Roadshow mit Staatssekretär Pschierer durch ganz Bayern organisiert. Auf der Internetseite www.been-i.de, werden die bayerischen Netzwerke mit ihren Akteuren und den wichtigsten Informationen kompakt dargestellt. Energieeffizienz lohnt sich, dass ist die zentrale Erkenntnis aus den bisherigen Energieeffizienznetzwerken.

Ansprechpartner bei der IHK Oberbayern: Athmer, Björn, 089-5116-1548 bjoern.athmer@muenchen.ihk.de

Azubiseminare der IHK: Energie-Scouts 2017‎

Die IHK für München und Oberbayern bietet auch in 2017 wieder ihren Mitgliedsunternehmen an, ihre Azubis zu Energie-Scouts ausbilden zu lassen.
Die Azubis sollen als Energie-Scouts in ihren Ausbildungsbetrieben dazu beitragen, Energieeinsparpotenziale zu erkennen, zu dokumentieren und Verbesserungen anzuregen. Neben den Vorteilen, die eine energetische Optimierung den Unternehmen bietet, erhöht die Qualifizierung in Zeiten knapper Ausbildungsplatz-Bewerber die Attraktivität des Ausbildungsbetriebes. Die Qualifizierung ist für alle Ausbildungsberufe offen. Sie umfasst einen ganztägigen Qualifizierungsworkshop, eine Projektphase im Unternehmen und zum Abschlus die Aufbereitung und Visualisierung der Projektergebnisse. Der Gesamtkostenbeitrag pro Teilnehmer beträgt 190 EUR (umsatzsteuerfrei).

Im Workshop werden u.a. folgenden Themen vermittelt:

  •     Grundlegendes Verständnis von Energieerzeugung bis zum -verbrauch
  •     Kenntnisse der Energieeffizienz
  •     Umgang mit Messgeräten
  •     Wirtschaftlichkeitsberechnungen von Energieeffizienzmaßnahmen
  •     Grundlagen zur Kommunikation innerhalb des Unternehmens

Im Rahmen der Qualifizierung ist vorgesehen, dass die Azubis im Betrieb ein eigenes ‎Energieeffizienzprojekt erarbeiten, um energetische Schwachstellen im Unternehmen zu ermitteln. ‎Mögliche Projekte wären beispielsweise ‎die Suche ‎nach Druckluft-Leckagen, falsch dimensionierter ‎Beleuchtung, mangelnder ‎Dämmung an Rohren und ‎Maschinen oder ungeregelte Heizkörper.‎
An Terminen für 2017 ist vorerst nur einer festgelegt:

  • 20. April 2017, 9-16:30 Uhr

Nehmen Sie Kontakt auf mit Frau Schneewind, 089-5116-1554, schneewind@muenchen.ihk.de

Umwelt- und Energieleitfäden für verschiedene Branchen
Konkrete Anregungen für's Energiemanagement in unterschiedlichen Branchen

Branchenbezogene Energiekonzepte und Leitfäden im Rahmen des EU-Projektes go-Eco der Berliner Energieagentur

Ein Leitfaden für eine betriebliche Initiative zur Vermeidung von Einwegbechern beim Kaffeekonum finden Sie hier: Leitfaden Einwegbecher in Betrieben vermeiden [PDF: 400 KB]

Energiemanagement in Betrieben: Einführung weiter gefördert

Mit beachtlichen Zuschüssen fördert die Bundesregierung verschiedene Maßnahmen bei der Einführung von Energiemanagement in Betrieben. Dazu gehören die Erstzertifizierung eines Energiemanagementsystems, die externe Beratung zur Einführung eines solchen, der Erwerb und die Installation von Messtechnik und Software sowie die Schulung von Mitarbeitern zu Energie- bzw. Managementbeauftragten. Es gilt allerdings das bekannte Prinzip, wonach eine Förderung im Sinne der Richtlinie nur in solchen Fällen möglich ist, die nicht auf Basis einer gesetzlichen Verpflichtung oder im Kontext eines Entlastungstatbestandes erfolgen.  
Die Förderrichtlinie wurde zum 1. Januar modifiziert und ist bis zum 31. Dezember 2017 gültig. Eine wesentliche inhaltliche Änderung ist die Streichung des Fördertatbestands der Testierung eines alternativen Systems gemäß Anlage 2 der SpaEfV. Die bisher bestehende Förderrichtlinie wurde ansonsten vor allem redaktionell überarbeitet.
 
Weitere Informationen zu Fördertatbeständen und -voraussetzungen sowie die Antragsunterlagen finden Sie auf den Seiten des BAFA: www.bafa.de

Ansprechpartnerin

Frau Josefine Anderer-Hirt

Frau Anderer-Hirt

Stab 4.1 Energie und Klimaschutz
Klimaschutzmanagerin
Über Hintereingang des Tutzinger Hofes
Schloßbergstraße 1
82319 Starnberg
Telefon: 08151 148-352
Fax: 08151 148-11352
E-Mail: klimaschutz@LRA-starnberg.de
Raum: 3. Obergeschoss

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