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Vogelgrippe

Vogelgrippe Fragen & Antworten

Pressemitteilungen zum Thema

Stallpflicht für Geflügel im Landkreis wird aufgehoben
Die Vogelgrippe bei Wildvögeln in Bayern ist in den letzten Wochen rückläufig. Wie ... weiterlesen
Vogelgrippe
Geflügel muss im Stall bleiben Landratsamt erlässt Allgemeinverfügung
Hausgeflügel muss im gesamten Landkreis Starnberg in den Stall. Das Landratsamt Starnberg hat ... weiterlesen
Vogelgrippe
Geflügelpest bei Wildvogel in Feldafing bestätigt
Im Landkreis Starnberg gibt es einen zweiten bestätigten Vogelgrippe-Fall. Wie das Friedrich-Loeffler-Institut mitteilt, ... weiterlesen
Verdacht auf Geflügelpest bei Reiherente
Am Montag wurden dem Veterinäramt des Landratsamtes Starnberg zwei tote Wildvögel gemeldet. ... weiterlesen
Landkreis Starnberg
Verdacht auf Vogelgrippe bestätigt
Bei der toten Seeschwalbe, die am vergangenen Freitag aufgefunden wurden, konnte die ... weiterlesen
Landkreis Starnberg
Veterinäramt meldet Verdacht auf Vogel­grippe
Die in Europa grassierende Vogelgrippe hat in den letzten Tagen Bayern erreicht. Nun ... weiterlesen
Vogelgrippe
Stallpflicht für Geflügel besteht weiter
Wegen der weiten Verbreitung des Vogelgrippevirus H5N8 bei Wildvögeln besteht für ... weiterlesen
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Allgemein-Verfügung zur Geflügelpest-Verordnung

Amtsblatt Nr. 50 vom 23. November 2016 [PDF: 968 KB]

Amtsblatt Nr. 49 vom 19. November 2016 [PDF: 444 KB]

Amtsblatt Nr. 48 vom 17. November 2016 [PDF: 3,5 MB]

 

Verordnung des Bundes [externer Link]

 

Fragen und Anworten

Was ist Geflügelpest (Vogelgrippe)?

Die Geflügelpest ist eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza oder Vogelgrippe. Sie kann alle Geflügelarten befallen, am schwersten erkranken Hühner und Puten. Die Krankheit verläuft sehr rasant mit deutlichen Krankheitszeichen und führt innerhalb weniger Tage zum Tod der Tiere. 
Erreger der Geflügelpest sind hochpathogene, d. h. stark krankmachende, aviäre (=Vogel-) Influenzaviren, die zum Subtyp H5 oder H7 gehören. Aviäre Influenzaviren anderer Subtypen (es gibt insgesamt 15) sind geringpathogen und verursachen nur leichte grippeähnliche Erkrankungen beim Geflügel. Sie gelten nicht als Geflügelpest. 
Die Geflügelpest ist sehr ansteckend. Kranke Tiere scheiden mit Kot, Speichel und Tränenflüssigkeit, also allen Körperausscheidungen, massenhaft Virus aus. Die Ansteckung von Geflügel erfolgt durch direkten Kontakt mit kranken Tieren oder deren Ausscheidungen oder durch Kontakt mit infiziertem Material wie Dung, Transportkisten, Eierkartons, Gerätschaften, Fahrzeuge. Bei starker Staubentwicklung ist auch eine indirekte Ansteckung über die Luft möglich. Häufig verschleppt der Mensch mit seiner Stallkleidung, dem Schuhwerk o.ä. den Erreger. Auch Wildvögel können sich anstecken und den Erreger weitertragen, dabei müssen sie nicht unbedingt selbst erkranken.

Welcher Typ Influenzavirus wurde hier gefunden?

Es wurde H5N8 festgestellt.

Ist Geflügelpest ansteckend für den Menschen?

Bislang wurden weltweit keine Infektionen des Menschen mit H5N8 nachgewiesen.

Kann man noch Geflügelfleisch, Eier und andere Geflügelprodukte essen?

Bei der Zubereitung von Geflügel, Geflügelfleischprodukten und Eiern müssen die üblichen hygienischen Maßnahmen beachtet werden. Bei ausreichender Erhitzung der Lebensmittel durch Kochen oder Braten, bei der im Inneren des Fleisches oder des Eies 70°C erreicht werden, ist der Verzehr von so zubereiteten Geflügelgerichten und Eiern unbedenklich. Zu der Frage, ob im Zusammenhang mit der Geflügelpest für den Verbraucher ein Infektionsrisiko durch Eier bzw. Geflügelfleisch besteht, nehmen die Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere (BFAV) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf ihrer Internetseite Stellung.

Können Geflügelhalter die Ansteckung ihres Geflügels vermeiden?

Da die Geflügelpest nicht nur durch direkten Kontakt von erkranktem zu gesundem Geflügel übertragen wird, sondern auch durch mit dem Erreger verschmutzte Gegenstände wie Stallgeräte, Transportkisten, Eierpappen, Futter, Mist, Fahrzeuge und den Menschen (Kleidung, Schuhe) weiterverbreitet wird, müssen solche Kontakte vermieden werden. 
Alle seuchenvorbeugenden Maßnahmen wie regelmäßige Reinigung und Desinfektion, Wechsel der Kleidung und Schuhe bei Betreten des Stalles, kein Austausch von Geräten u.ä. zwischen verschiedenen Geflügelhaltungen, Minimierung des Personen- und Fahrzeugverkehrs usw. müssen strikt eingehalten werden. 
Alle Kontakte zu erkranktem Geflügel sowie zu Menschen, Geräten und Fahrzeugen, die damit in Berührung gekommen sind, sind zu vermeiden.

Seit wann gilt die Bodenhaltung im Landkreis Starnberg?

Seit dem 24. November gilt für Geflügelhalter im gesamten Landkreis Starnberg das Aufstallungsgebot. Das EU-Marktordnungsrecht sieht im Fall der Freilandhaltung von Hühnern vor, dass Eier für die Dauer der Beschränkung, aber nicht länger als zwölf Wochen, weiterhin als „Eier aus Freilandhaltung“ vermarktet werden dürfen. Die Frist für den Landkreis Starnberg endet damit am 16. Februar. Ab diesem Tag ist eine Vermarktung von Eiern bis zur Aufhebung des Aufstallungs-gebotes nur noch mit der Kennung „aus Bodenhaltung“ möglich.

Allgemein Bodenhaltung und Freilandhaltung:

In Deutschland gibt es drei Haltungsformen für Legehennen (Freilandhaltung, Bodenhaltung und Käfighaltung). Die Eier der Hennen, die zum Verkauf angeboten werden, müssen mit der jeweiligen Haltungsform gekennzeichnet werden. In der Freilandhaltung haben die Legehennen neben dem Stall, der auch die Anforderungen an die Bodenhaltung entspricht zusätzlich uneingeschränkt Zugang zu einem Auslauf von 4 Quadratmetern pro Henne. Bei der Bodenhaltung werden die Legehennen ausschließlich im Stall gehalten.

Darf man Geflügel gegen Geflügelpest impfen und ist das sinnvoll?

Es ist in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft verboten, gegen Geflügelpest zu impfen und es gibt derzeit auch keinen spezifischen zugelassenen Impfstoff. Die Prüfung von Impfstoffen hat gezeigt, das durch Impfung zwar eine Erkrankung verhindert werden kann, das Seuchenvirus sich aber dennoch im Tier vermehrt und auch ausgeschieden wird, allerdings in geringerem Maße. Das könnte zu einer unerkannten Weiterverbreitung des Seuchenvirus führen und die Seuche bei uns heimisch machen.

Wie wird sichergestellt, dass infiziertes Geflügelfleisch nicht ins Land eingeführt wird?

Die Maßnahmen der EU zielen darauf ab, den Import von Wildvögeln, empfänglichem Geflügel und daraus hergestellten Erzeugnissen aus den Ländern, in denen der Ausbruch der Geflügelpest festgestellt wurde, durch entsprechende Importverbote zu verhindern.
Illegalen Importen wird in Bayern durch Einfuhrkontrollen im Reiseverkehr am Flughafen München und durch mehrsprachige Informationsblätter für die Reisenden begegnet.

 

Was soll man tun, wenn man tote Vögel findet?

Einzel-Vögel verenden immer wieder aus verschiedensten Gründen. Dennoch sollte man auf keinen Fall einen toten Vogel ungeschützt (ohne Handschuhe) anfassen. Haustiere und Kinder sollte man fernhalten. Handelt es sich um mehrere tote Vögel an einem Fundort, sollte man unbedingt das Veterinäramt (Telefon 08151 148-383), die Polizei oder Feuerwehr informieren.

Ist Vogelkot von infizierten Vögeln gefährlich?

Vogelgrippe- Erreger finden sich zwar auch im Kot erkrankter Tiere, aber in der Regel nur in kleiner Menge. Hinzu kommt, dass das Grippevirus im Kot nicht allzu lange überlebt. Anfassen sollte man den Vogelkot dennoch nicht oder nur mit Handschuhen.

Übertragen Singvögel die Vogelgrippe?

Nach derzeitigem Wissenstand geht von Singvögeln kein oder ein äußerst geringes Risiko einer Übertragung aus.

Können Tauben erkranken?

Tauben sind kaum empfänglich für Geflügelpest. Eine experimentelle Infektion kann aber auch bei Tauben zu Erkrankungen und Todesfällen führen. Infizierte Tauben scheiden den Erreger jedoch nur in sehr geringen Mengen aus. Das Verbreitungsrisiko wird deshalb als gering eingeschätzt.

Wo wurden Fälle von Geflügelpest in Deutschland aktuell festgestellt?

Mit Ausnahme von Saarland, Rheinland-Pfalz und Bremen konnte das Virus bei Wildvögeln bisher in allen Bundesländern nachgewiesen werden. Bundesweit sind bisher rund 700 Fälle zu verzeichnen. In über 50 Hausgeflügelbeständen und Tierparken wurde Geflügelpest bisher in 11 Bundesländern nachgewiesen. Neben kleineren gemischten Geflügelbeständen sind vor allem in Norddeutschland auch große Nutzgeflügelbestände betroffen, in denen bislang rund 500.000 Tiere getötet werden mussten.

In Bayern herrscht in der Wildvogelpopulation ein flächendeckendes Geschehen. Bislang gibt es rund 100 bestätigte H5N8-Fälle. Mit Stand 08.02.2017 sind bislang vier kleine Nutzgeflügelhaltungen sowie ein Tierpark (Mittelfranken, Oberfranken, Oberpfalz) von der Geflügelpest betroffen.

Woher kommt das Geflügelpestvirus?

Im Sommer 2016 wurden bei Wildvögeln in der Russisch-Mongolischen Grenzregion hochpathogene H5N8-Viren festgestellt. Die derzeit in Deutschland und fast allen europäischen Ländern nachgewiesenen Viren sind genetisch eng mit denen aus Russland verwandt. Es spricht vieles dafür, dass der aktuell zirkulierende H5N8-Subtyp durch Zugvögel in die heimische Wildvogelpopulation eingetragen wurde.

Sind Hunde und Katzen gefährdet?

Eine Übertragung auf Hunde und Katzen ist sehr unwahrscheinlich. Wir empfehlen jedoch bei Spaziergängen im Uferbereich oder bei Wohnlage am Seeufer Hunde und Katzen nicht freilaufen zu lassen.

Ich bin Geflügelhalter und habe meine Tierhaltung noch nicht beim Veterinäramt gemeldet?

Melden Sie Ihre Geflügelhaltung umgehend unter Angabe von Name, Adresse und Anzahl der gehaltenen Tiere unter der Telefonnummer 08151 148-383.

Wie viele Geflügelhalter und wie viel Geflügel gibt es im Landkreis Starnberg?

Tierart/-haltung

Anzahl Betriebe

Anzahl Tiere

Hühnerhaltung

169

1456

Hühnermast

18 1947

Legehennen

203 24349

Puten

6 288

Gänse

29 637

Enten

70 1035

gesamt

495 29712

Ansprechpartner

Amtstierarzt
Herr Dr. März
Icon Telefon08151 148-493
Icon E-Mailveterinaerwesen@LRA-starnberg.de

Fachbereich 33 Veterinärwesen und gesundheitlicher Verbraucherschutz
Fachbereichsleiter / Amtstierarzt
Strandbadstr. 2
82319 Starnberg
Telefon: 08151 148-493
Fax: 08151 148-652
Raum: 155
E-Mail: veterinaerwesen@LRA-starnberg.de

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Amtstierarzt
Herr Dr. Gantke
Icon Telefon08151 148-650
Icon E-Mailveterinaerwesen@LRA-starnberg.de

Fachbereich 33 Veterinärwesen und gesundheitlicher Verbraucherschutz
Amtstierarzt
Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
Telefon: 08151 148-650
Fax: 08151 148-652
E-Mail: veterinaerwesen@LRA-starnberg.de
Raum: 154

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Amtstierarzt
Herr Dr. Roland Schneider
Icon Telefon08151 148-523
Icon E-Mailveterinaerwesen@LRA-starnberg.de

Fachbereich 33 Veterinärwesen und gesundheitlicher Verbraucherschutz
Amtstierarzt
Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
Telefon: 08151 148-523
Fax: 08151 148-652
E-Mail: veterinaerwesen@LRA-starnberg.de
Raum: 153

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Amtstierärztin
Frau Dr. Körber
Icon Telefon08151 148-419
Icon E-Mailveterinaerwesen@LRA-starnberg.de

Fachbereich 33 Veterinärwesen und gesundheitlicher Verbraucherschutz
Amtstierärztin
Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
Telefon: 08151 148-419
Fax: 08151 148-652
E-Mail: veterinaerwesen@LRA-starnberg.de
Raum: 152

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Veterinärassistentin
Frau Mühl
Icon Telefon08151 148-540
Icon E-Mailveterinaerwesen@LRA-starnberg.de

Fachbereich 33 Veterinärwesen und gesundheitlicher Verbraucherschutz
Veterinärassistentin
Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
Telefon: 08151 148-540
Fax: 08151 148-652
E-Mail: veterinaerwesen@LRA-starnberg.de
Raum: 166 a

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Verwaltung Veterinärwesen
Frau Melzer
Icon Telefon08151 148-383
Icon E-Mailveterinaerwesen@LRA-starnberg.de

Fachbereich 33 Veterinärwesen und gesundheitlicher Verbraucherschutz
Verwaltung Veterinärwesen
Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
Telefon: 08151 148-383
Fax: 08151 148-652
E-Mail: veterinaerwesen@LRA-starnberg.de
Raum: 153

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Verwaltung Lebensmittelüberwachung
Frau Rummer
Icon Telefon08151 148-553
Icon E-Mailverbraucherschutz@lra-starnberg.de

Fachbereich 33 Veterinärwesen und gesundheitlicher Verbraucherschutz
Verwaltung Lebensmittelüberwachung
Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
Telefon: 08151 148-553
Fax: 08151 148-652
E-Mail: verbraucherschutz@lra-starnberg.de
Raum: 149

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Web-Service

Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
Telefon: 08151 148 - 364
Fax: 08151 148 - 490
E-Mail: web-service@lra-starnberg.de
Internet: http://www.lk-starnberg.de
Raum: 266
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Allgemeine Öffnungszeiten

Die allgemeinen Öffnungszeiten des Landratsamtes sind:

Montag, Dienstag und Donnerstag    7.30 - 18 Uhr
Mittwoch    7.30 - 14 Uhr
Freitag    7.30 - 16 Uhr

Die Besucher erreichen ihren gewünschten Ansprechpartner zuverlässig dann, wenn sie innerhalb dieser Zeiten einen Termin vereinbaren.


Bitte beachten Sie am 01.05.2017:
Maifeiertag: das Landratsamt Starnberg ist geschlossen

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