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Klimaschutz

Klimaschutzmanagement: Anstoßen und Vernetzen

In die zweite Phase der Umsetzung ist am 1. April 2015 das Klimaschutzkonzept Fünfessenland getreten, das im Jahr 2010 unter Beteiligung von vielen Akteuren im Landkreis erarbeitet und im Kreistag verabschiedet worden ist.  Drei Jahre dauerte die erste Etappe, die seit November 2013 von Frau Josefine Anderer-Hirt an der Stabstelle Klimaschutz am Landratsamt hauptamtlich koordiniert wird.

Der Klimawandel wird die zentrale Herausforderung unserer und zukünftiger Generationen sein. „Es gibt tausende Lösungsansätze naturwissenschaftlich-technischer Art, und auch die Förderprogramme sind beträchtlich,“ sagt Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt. Und trotzdem hat der im Januar veröffentlichte Energiebericht für den Landkreise Starnberg gezeigt, dass die bisherigen Bemühungen um Klimaschutz und Energieeffizienz nur relativ bescheidene Wirkungen erzielt haben. „Klimaschutz und die Energiewende sind ein gigantisches Vorhaben. Wirklich bewältigen können wir diese große Herausforderung jedoch nur, wenn diese als Querschnittsaufgabe politisch gewollt und sozial akzeptiert wird.“ Ohne einen gewissen kulturellen Wandel wird das wohl nicht funktionieren. Die lokale Ebene ist entscheidend  für die praktische Umsetzung dieser Transformation, weshalb die Klimaschutzmanagerin am Landratsamt auch eher vernetzend, Initiativen anstoßend und konzeptionell tätig ist und weniger als technische Expertin. Im Jahre zehn nach dem Energiewendebeschluss im Landkreis Starnberg soll es deshalb auch neue Projekte für mehr Energieeffizienz in Unternehmen und auch Bewusstseinsbildung für den Klimaschutz an den Schulen geben. Darüber hinaus sind die Kommunen mit ihren Liegenschaften ein wichtiger Adressat, weshalb kürzlich auch die kommunalen Hausmeister zur Fortbildung in Sachen Energieeffizienz geladen waren.

Das Klimaschutzmanagement im Landkreis Starnberg ist in der ersten Phase vom Februar 2012 bis März 2015 gefördert worden (Förderkennzeichen 03KS2019). Ab April 2015 folgt für weitere zwei Jahre die zweite Phase der Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes im Fünfseenland.
Die Stelle der Klimaschutzmanagerin wird in Phase I zu 65%  und in Phase II zu 40% über Fördermittel aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert. Im Verwaltungsgliederungsplan ist die Stelle als Stabstelle Klimaschutz im Fachbereich 41 - Umwelt im Landratsamt angesiedelt.

NATIONALE KLIMASCHUTZINITIATIVE

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Externer Link: Logo Klimaschutzinitiative

mehr Informationen: www.klimaschutz.de

Im Integrierten Klimaschutzkonzept Fünfseenland werden Zwischenziele für das Jahr 2020 formuliert:

Themenfeld "Bauen und Planen"

  • Senkung des Wärmebedarfs in privaten Haushalten
  • Erhöhung der Sanierungsrate im Altbaubestand
  • Deckung des verbleibenden Wärmebedarfs zu 30% aus regenerativen Energien
  • Senkung des Strombedarfs
  • Plusenergiehaus als Standard bei Neubauten
  • Bauleitplanung als wirksames Instrument für Energieeffizienz

Themenfeld "kommunale Liegenschaften"

  • Senkung des Wärmebedarf in kommunalen Liegenschaften
  • Einsparungen bei Strom und Wasser durch Energiemanagement
  • Verstärkter Einsatz erneuerbarer Energien und energieeffizienter Technik

Themenfeld "Mobilität und Verkehr"

  • Senkung des Ressourcenverbrauchs in Individual- und Güterverkehr
  • Vorreiterrolle der Region bei alternativen Antrieben

Themenfeld "Wirtschaft"

  • Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen
  • Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien in Unternehmen
  • Senkung des verkehrsbezogenen Ressourcenverbrauchs
  • Stärkung der regionalen Wertschöpfung

Themenfeld "Erneuerbare Energien"

  • Steigerung der Energieproduktion aus PV-Anlagen, von Solarthermie sowie Wind- und Wasserkraft
  • Finanzierung von Erneuerbare-Energien-Anlagen durch Bürgerbeteiligung

Themenfeld "Nachwachsende Rohstoffe"

  • Steigerung der Energieproduktion aus Holz und Biogas
  • Vorrangige energetische Verwertung aller biogenen Reststoffe

Themenfeld "Öffentlichkeitsarbeit, Bewusstseinsbildung"

  • Verankerung des Klimaschutzes bei Bevölkerung und Bildungseinrichtungen
  • Förderung von klimaschonendem Verbraucher- und Konsumverhalten

Themenfeld "Kommunales Management, interkommunale Kooperation"

  • Energieversorgung in kommunaler Hand mit Beteiligung der Bürgerschaft anstreben
  • Professionelles Klimaschutzmanagement in der Region aufbauen

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